Begegnung, Austausch, Drehscheiben für Hilfs- und Unterstützungsangebote

Mitteilungen aus den Bürgertreffs

Beide Bürgertreffs in Neuhausen stehen für bürgerschaftliches Engagement, für ein Miteinander, für gemeinsames Gestalten – für Vielfalt von Engagement. Der ältere der beiden ist der Bürgertreff im Ostertagshof. Der zweite Bürgertreff in Neuhausen befindet sich im Gebäude der Samariterstiftung, ist ebenfalls ein kommunaler Bürgertreff, allerdings mit mehreren Partnern und er trägt den Namen Bürgertreff Quartier für Generationen.

Zwei Bürgertreffs in Neuhausen – eine Idee: Vielfalt von Engagement ermöglichen

Der Bürgertreff im Ostertagshof wurde 1999 eröffnet, geleitet wird er von Magdalena Heinrichs. Der Bürgertreff Quartier für Generationen wurde während der Coronazeit eröffnet. Ansprechpartnerin hier ist seit Januar 2024 die Ehrenamtskoordinatorin Doris Hofmann-Klein. In einer Serie werden in loser Folge die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der beiden Bürgertreffs, sowie einzelne Initiativen vorgestellt.

Exkurs in die Geschichte

Mitte der 1990-er Jahre wurden im Landkreis Esslingen unter dem Dach der Altenhilfe-Fachberatung die Volunteers-Grundsätze entwickelt. Diese oder ähnliche Grundsätze sind inzwischen in der Arbeit von und mit bürgerschaftlichen Engagierten Standard in ganz Deutschland. Und sie wurden auch bereits im Vorfeld in die Konzeption des Bürgertreffs im Ostertagshof integriert und sie sind auch die Basis der Arbeit im Bürgertreff Quartier für Generationen.

Volunteers sind Menschen...

  • die sich freiwillig und ohne materiellen Vorteil engagieren
  • die Gaben und Fähigkeiten haben
  • die Lust haben, ihr Können und Wissen weiterzugeben
  • die ihren Horizont erweitern wollen
  • die durch ihre Tätigkeit Freude, Zufriedenheit und Erfolg erleben
  • die etwas tun, was ihnen Sinn macht und was der Gesellschaft nützt
  • die durch ihr Tun Selbstwert gewinnen
  • die aus einem weiten Feld von Aufgaben das für sie Reizvolle auswählen
  • die verantwortlich mitgestalten wollen
  • die zuhören können und sich Zeit nehmen für persönliche Gespräche
  • die sorgfältige Einarbeitung und Begleitung erwarten
  • die sich auf eine bestimmte Zeit verpflichten
  • die sich ohne Vorwurf wieder zurückziehen dürfen
  • die hohes Ansehen verdienen

Inzwischen engagieren sich in den beiden Bürgertreffs rund 130 Menschen in 26 Initiativen in den drei Bereichen Hilfe & Unterstützung, Kontakt & Interessen, Kunst & Kultur. Ergänzt durch zwei Arbeitskreise im Bürgertreff Quartier für Generationen. Die Engagierten investieren Zeit, Wissen und Erfahrung, erhalten eine Aufgabe, erfahren Selbstwirksamkeit und Sinn, erleben Freude und Spaß und erhalten Anerkennung für ihr Tun.

Die Bürgertreffs sind voneinander unabhängig, sie verstehen sich als Partner und nicht als Konkurrenten, es gibt zum Beispiel keine zwei Reparatur-Cafés oder Besuchsdienste. Magdalena Heinrichs (Bürgertreff im Ostertagshof) und Doris Hofmann-Klein (Bürgertreff Quartier für Generationen) tauschen sich fachlich aus und arbeiten eng zusammen.

Ein großer Unterschied ist, dass im Bürgertreff im Ostertagshof (OTH) nur die Kommune Träger ist, im Bürgertreff Quartier für Generationen (QfG) ist die Kommune Träger, es gibt aber weitere Akteure, die den Raum nutzen – die Samariterstiftung, die Wohneigentümergemeinschaft im Gebäude des Siedlungswerks und die Kinder- und Jugendhilfe. Nach und nach wächst auch hier die Zahl der Angebote und auch der Kooperationen. Beide Bürgertreffs leben vom Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, Alter oder Herkunft spielen keine Rolle.

Jede Person, die eine Idee hat, wie sie sich einbringen kann und möchte, ist herzlich willkommen. Unabhängig davon, ob er oder sie wünscht, sich in ein bestehendes Angebot einzubringen oder ein neues Angebot zu initiieren.

Kontakt Bürgertreff im Ostertagshof: Ansprechpartnerin ist Magdalena Heinrichs.

Kontakt Bürgertreff Quartier für Generationen: Ansprechpartnerin ist Doris Hofmann-Klein.